Neben der Arbeit mit Hunden und der Jagd beschäftigen wir uns auch gerne mit anderen Tieren, unter anderem mit diesen hier aufgeführten:


Ouessant-Schafe

Ouessant-Schafe, auch als Bretonische Zwergschafe bezeichnet, sind die kleinsten Vertreter innerhalb der europäischen Schafsrassen. Ursprünglich stammt diese Rasse von der Ile d‘Ouessant, einer baumlosen und kargen französischen Atlantik-Insel. Vermutlich führten die Insellage und die karge Vegetation zur Verzwergung dieser besonders anspruchslosen, widerstandsfähigen Schafsrasse.

Durch Einkreuzung größerer Schafrassen wäre die Rasse Ouessant-Schaf im vorigen Jahrhundert beinahe ausgestorben. Privaten Züchtern und Liebhabern des Ouessant ist die Erhaltung der Rasse zu verdanken.

Ausgewachsene Böcke erreichen ein Körpergewicht von bis zu 20 Kilogramm und eine Schulterhöhe von bis zu 49 Zentimeter. Weibliche Schafe, die Auen, etwa bis zu 15 Kilogramm und eine Schulterhöhe bis zu 46 Zentimeter.

Das Wollvlies des Ouessant besteht aus einer sehr feinen, sehr dichten Unterwolle, sowie der langabwachsenden groben Oberwolle.

Einfarbig und einheitlich soll die Wolle sein. Über 70 Prozent der Ouessant-Schafe sind schwarz. Braune, weiße und graue (Schimmel) Tiere kommen gelegentlich vor.

Ouessant-Böcke haben große spiralförmig gewundene Hörner (Schnecken).

Die Muttertiere (Auen) sind meistens hornlos. Gewöhnlich bringen sie nur ein Lamm zur Welt.

Ouessant Schafe sind sehr anspruchslos in der Haltung. Ein Unterstand sollte trotzdem für die Tiere auf der Weide vorhanden sein. Ausreichend Weidefläche, im Winter Heu, Wasser und ein Salzleckstein sind unentbehrlich. Eine gelegentliche, nicht zu große, Gabe von industriellen Pellets schadet nicht und hält die Tiere handzahm. Die beiden Geschlechter können das ganze Jahr hindurch zusammen gehalten werden. Mit Nachwuchs ist ab April zu rechnen.

Wir sind Mitglied im Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung.

Gelegentlich durch uns Bock- und Auenlämmer an Liebhaber abzugeben!


Steinbacher Kampfgänse

Ende des 19. Jahrhunderts wurde bereits die Steinbacher Kampfgans bei Steinbach-Hallenberg und Brotterode in Thüringen gezüchtet. Anerkannt wurde diese Rasse aber erst im Jahr 1932. Ausgangstiere für die Zucht waren Höcker- und Landgänse. Auch Russische Kampfgänse sollen eingekreuzt worden sein.

In ihren Anfängen nutzte man diese Rasse zu Ganterkämpfen. Das schwarze Gebiss verleiht den Tieren ein etwas bösartiges Aussehen, was Liebhaber der Rasse aber nicht abschreckt. Die Steinbacher Kampfgans ist mittelgroß, sehr elegant, beweglich und vital. Eine sehr robuste, kräftige Gans mit aufrechter Haltung. Eine bestechende Zeichnung und attraktive Farben tragen zu ihrer Beliebtheit bei.

Die Kampfgans wird bei richtigem Umgang gegenüber ihren Besitzern sehr zutraulich und ist problemlos zu halten. Auf entsprechende Sicherung des Grundstücks ist Wert zu legen.

Gelegentlich Junggänse/ -ganter in geeignete Hände abzugeben!


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